Letztes Feedback

Meta





 

FanFiktion "Gianna in München" by freaky-Lia/tobeanartist -KLEINER ANREIZ

Hallo meine Lieben,

ich dachte, ich gebe euch mal einen kleinen Hinweis auf meine aktuellste Fanfikction auf FanFiktion.de .

Sie handelt von der 26-jährigen Gianna, die die Nase von ihrer nervenden Snob-Mutter gestrichen voll hat und sich entschließt, nach München zu ziehen und zu studieren. Dort trifft sie auf den 27 jährigen Gil Ofarim (Musiker) und er will ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen. Doch Gil´s Bruder Tal (25) hat offensichtlich ein Auge auf Gianna geworfen und dann ist da noch Giannas ehemaliger Schulkamerad Andreas...

Wer mag hier wen und wo sind Gefühle im Spiel? Eine spannende Story rund um die Liebe und den Musiker- bzw. Studentenalltag beginnt!

 

 

"1)Von Berlino nach München


Gianna, Andiamo!“ „Ja Mamma, ich komm ja schon!“ „Beeil dich! Oder willste du zu spät komme?“


Hi, ähm... ich bin Gil. Du muss Gianna sein.“ „Ja, das ist meine Mutter.“ Noch während ich diesen Satz aussprach merkte ich wie mir nach kurzem zögern ruckartig eine Hand entgegen gestreckt wurde. Dabei schob sich der Ärmel seines dunkelblauen Langarmshirts etwas nach oben und ich konnte ein Tattoo erkennen. Na das fing ja gut an. Gil, der sich am Telefon fast schon ein bisschen spießig angehört hatte – deshalb hatte meiner Mutter diese Besichtigung wohl besonders am Herzen gelegen – sah so gar nicht aus wie erwartet.

Ich schüttelte ihm die Hand und sein Blick traf meinen für den Bruchteil einer Sekunde doch da war irgendetwas gewesen. Dieses Funkeln in seinen kühlen blauen Augen. Es hatte mich gefesselt.

Na dann kommt mal rein“, meinte er lässig, „ich zeig euch schnell unsre WG. Also mit mir lebt hier noch mein Bruder. Tal. Und wir haben eben noch ein Zimmer frei.“ Er führte uns durch einen schmalen Flur und bog dann links ab. Er stand in einem Raum, neben ihm ein anderer Mann. Moment mal.. welcher war jetzt Gil? Ich versuchte den beiden in die Augen zu schauen aber es gelang mir nicht. „Also, das ist Tal und das die Küche!“, meinte der rechte. „É un po´ piccolo?“ „Ach Mama, das ist schon in Ordnung.“ Ich hasste es, wenn sie in der Öffentlichkeit italienisch mit mir sprach. Sie fühlte sich dann immer als etwas Besseres nur weil nicht jeder sie verstand. In Wirklichkeit war die Küche schon ziemlich klein, kleiner als die meisten anderen, die wir bis jetzt gesehen hatten.

Gil schaute leicht verwirrt drein und ich konnte spüren wie meine Mutter es genoss. Nur weil er weder ein Gucci Hemd noch einen Anzug trug war er für sie gleich Abschaum. Aber für mich nicht. Ich wollte endlich raus aus dieser versnobbten Gesellschaft. Mal unter echte Menschen. Menschen mit Gefühlen und Emotionen und Menschen die kämpfen mussten für das was sie hatten. Außerdem hatte ich einen Stupienplatz in München bekommen und da war ich grade weit genug weg von ihr. Mamma hätte mir eine Maisonettwohnung bezahlen können, aber ich wollte das nicht. Es grenzte schon an ein Wunder, dass sie überhaupt noch mit mir sprach und vorallem, dass sie sogar mit auf die WG-Besichtigungen kam.

So, also das ist das Wohnzimmer, außer der Küche der einzige gemeinsame Raum. Hier essen wir oder schauen fern. Mein Zimmer ist da, und das von Tal dort drüben.“ Ich hatte nur einen kurzen Blick vom Gang aus in das Wohnzimmer erhaschen können, es lag gegenüber der Küche. Die zweite Tür auf der linken Seite stellte sich als weniger als kleines Badezimmer heraus und die drei Türen die allesamt in der Wand direkt gegenüber des Eingangs der Wohnung waren, waren die drei Zimmer. Das rechte gehörte Tal, das linke Gil und das in der Mitte war frei. Es war nicht größer als die Zimmer der Jungs, hatte am Ende ein Fenster und direkt daneben eine Glastür. Sie führte auf eine Art Gemeintschaftsbalkon. Denn sowohl am Ende von Gils auch auch an dem von Tals Zimmer war eine Tür.

Ja gut, dann ruf am besten einfach an, wenn du dich entschieden hast.“, sagte Gil während er sich durch seine langen braunen Haare wuschelte. Von Tal war nichts mehr zu sehen also verabschiedete sich meine Mutter, ich lächelte und meinte, dass ich ihm dann bescheid geben würde, da zog mich auch schon ein Arm ins Treppenhaus. Hinter uns schloss sich die Tür und meine Mutter begann augenblicklich auf mich einzureden. Es war mir klar gewesen. Diese Wohnung wie auch ihre Bewohner lägen ja wohl eindeutig weit unter meinem Niveau und München wäre allgemein eine Stadt für Versager. Klar, Versager. Nur weil ihr eingebildeter und versnobbter Ex Münchner gewesen war, war die ganze Stadt jetzt natürlich wieder niveaulos. „Ach Mamma, die Wohnung ist doch gar nicht so schlecht, außerdem liegt sie nicht weit entfernt von meiner Uni, da kann ich sogar mit dem Rad hinfahren.“ Abgesehen von der Lage hatte sie Recht. Tal wirkte ziemlich unfreundlich, Gil leicht verwirrt und die Küche war genauso wie das Bad eine der kleinsten, die wir besichtigt hatten. Das Zimmer war mittelmäßig. Nicht besonders groß aber eben auch nicht klein. „Mit dem Fahrrad!? Natürlich nichte! Du bekommste eine schöne Auto! Eine Alpha!“ „Nein Mamma! Ich will kein Auto. Verstehst du das nicht? Ich will leben wie jeder normale Mensch. Studieren, jobben. Einfach leben! Basta!“ „No! Jetzte hörst du mire mal zu! Du wirste nichte in sowas wohne! Dafur sorge iche schon noch!“ Ich trat auf die Bremse, schnappte mir meine Tasche und stieg aus. „Gianna! Du weisste ich kanne nicht fahre Auto!“ Ich ignorierte sie und lief weiter. In einem kleinen Café setzte ich mich an einen Tisch und bestellte eine große Cola.

Wenigstens musste ich ihr jetzt nicht mehr verheimlichen, dass wir noch eine Besichtigung gehabt hätten. Und zwar von einer WG nur 5 Gehminuten weg von meiner Uni. Aber ich hatte keine Lust mehr und wollte mich jetzt für eine der 18 Möglichkeiten entscheiden. Dabei ging mir eins nicht mehr aus dem Kopf..."

 

Lust auf mehr? Ich würde mich freuen, wenn du hier mal vorbeischauen würdest!

 http://www.fanfiktion.de/s/5395eefd00037cad246b82ae/1/Gianna-in-Muenchen

 

Bis zum nächsten Mal, 

Eure Lia/tobeanartist

 

 

 

3.2.15 20:09

Letzte Einträge: Wunder (Du kannst kein Zufall sein), Unsere Gesellschaft...!?, Ein kleiner Gedanke(nanstoß), YouNow - Mein Leben in einem Livestream

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen