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YouNow - Mein Leben in einem Livestream

Was ist YOUNOW? YouNow ist eine kostenlose Streamingplatform. Das bedeutet, dass dort offiziell jeder ab 13 Jahren live ein Video senden kann, auf welches alle die, die einen Computer oder ein internetfähiges Handy besitzen, zugreifen können. Unterhalten wird das Publikum indem die von ihm gestellten Fragen vom Streamer beantwortet werden.

Problematik: Seid einigen Monaten gewinnt YouNow zunehmend an Popularität und die Nutzerzahlen steigen weiter an. Dadurch wird es natürlich für den Betreiber immer komplizierter, auf die Einhaltung der Regeln zu achten und dafür zu Sorgen, dass der Stream bei Verstößen gesperrt wird. Zu diesen Regeln gehört zum Beispiel, dass keine sexuellen oder pornographischen Inhalte gezeigt werden oder Personen unter 21 Jahren im Stream keinen Alkohol trinken dürfen. Da das Ganze live passiert, ereignen sich "verbotene" Szenarien trotzdem und auch, wenn die Übertragung danach unterbrochen wird, haben die Zuschauer nunmal gesehen, was passiert ist. Das wiederum macht die Platform für den Betreiber unkontrollierbar und für Kinder als Zuschauer, die einen großen Teil dieser bilden, volkommen ungeignet . Eine weitaus größere Gefahr stellt aber dar, dass wie schon gesagt theoretisch jeder ab 13 Jahren einen Livestream aufzeichnen und ausstrahlen kann und viele gerade sehr junge Mädchen und Jungen bereit sind, eine enorme Masse an vertraulichen Informationen mit ihrem Publikum zu teilen. So ist es keine Seltenheit, dass man nach 5 Minuten des Zuschauens schon den Wohnort, die Schule, den vollen Namen und das Alter einer beispielsweise 13-Jährigen kennt. Ob alle von ihnen so genau wissen, was es bedeutet, Informationen live preiszugeben und überhaupt darüber nachdenken, was ihr Handeln für Folgen und Gefahren mit sich bringt? Scheinbar nicht.

Ich kann nur sagen, an alle Eltern: bitte passt auf, was eure Kinder online den ganzen Tag so treiben und informiert euch über einzelne Platformen... Was ich als Jugendliche selbst empfehlen kann, versucht am besten, auch zu erklären, warum Platformen wie YouNow so gefährlich sind und versucht Vetrauen zu schaffen, statt unerklärt Dinge zu verbieten. Ich finde, ein bisschen kann man schon mit der Zeit gehen und es gibt auch Angebote, die weitaus ungefährlicher sind. (Was sich langfristig für alle Beteiligten am besten anfühlt ist, wenn man einander vertrauen kann. Das Kind weiß um die Gefahren, die es online gibt und versteht sie, doch Eltern haben auch ein gewisses Vertrauen. Danke Mama und Papa, dass ihr es schafft, mich so zu erziehen.)

Aber vor allem an alle YouNow Streamer und die, die es gerne werden wollen: bitte, bitte passt auf, was ihr preisgebt und denkt lieber zwei mal nach, denn im Internet sind nunmal nicht nur nette 14-jährige Annikas unterwegs, die Nagellack und Pferde mögen.

 

                                                       Lia/tobeanartist

10.5.15 22:05, kommentieren

Ein kleiner Gedanke(nanstoß)

Hallo zusammen,

ja, ich melde mich auch mal wieder.

Und Ursprünglich wollte ich euch dieses Wochenende ja ein Gedichtchen zeigen, aber mir kamen gerade -beim Essen, ja beim Essen- ein paar Gedänklein und ich wollte euch einfach daran teilhaben lassen..

 

Schon schön, wie international wir heute leben und denken, dabei war das nicht immer so.

Ihr denkt euch bestimmt: "Wat will die denn jetze? Kommtse mit Essen und dann mit Internationalität!?"

Dass ich ein irisches Volkslied höre, während ich Gemüse nach italienischer Art mit einer "chinesischen" Frühlingsrolle esse und dazu einen "türkischen Apfeltee" trinke, ist doch irgendwie verrückt, oder?

Was für ein riesiges Privileg.

Und ich meine jetzt nicht, dass man beim Thema Internationalität nur an Essen oder Musik denken sollte... 

 

 

                                                                               -Lia/tobeanartist-

21.2.15 20:34, kommentieren

FanFiktion "Gianna in München" by freaky-Lia/tobeanartist -KLEINER ANREIZ

Hallo meine Lieben,

ich dachte, ich gebe euch mal einen kleinen Hinweis auf meine aktuellste Fanfikction auf FanFiktion.de .

Sie handelt von der 26-jährigen Gianna, die die Nase von ihrer nervenden Snob-Mutter gestrichen voll hat und sich entschließt, nach München zu ziehen und zu studieren. Dort trifft sie auf den 27 jährigen Gil Ofarim (Musiker) und er will ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen. Doch Gil´s Bruder Tal (25) hat offensichtlich ein Auge auf Gianna geworfen und dann ist da noch Giannas ehemaliger Schulkamerad Andreas...

Wer mag hier wen und wo sind Gefühle im Spiel? Eine spannende Story rund um die Liebe und den Musiker- bzw. Studentenalltag beginnt!

 

 

"1)Von Berlino nach München


Gianna, Andiamo!“ „Ja Mamma, ich komm ja schon!“ „Beeil dich! Oder willste du zu spät komme?“


Hi, ähm... ich bin Gil. Du muss Gianna sein.“ „Ja, das ist meine Mutter.“ Noch während ich diesen Satz aussprach merkte ich wie mir nach kurzem zögern ruckartig eine Hand entgegen gestreckt wurde. Dabei schob sich der Ärmel seines dunkelblauen Langarmshirts etwas nach oben und ich konnte ein Tattoo erkennen. Na das fing ja gut an. Gil, der sich am Telefon fast schon ein bisschen spießig angehört hatte – deshalb hatte meiner Mutter diese Besichtigung wohl besonders am Herzen gelegen – sah so gar nicht aus wie erwartet.

Ich schüttelte ihm die Hand und sein Blick traf meinen für den Bruchteil einer Sekunde doch da war irgendetwas gewesen. Dieses Funkeln in seinen kühlen blauen Augen. Es hatte mich gefesselt.

Na dann kommt mal rein“, meinte er lässig, „ich zeig euch schnell unsre WG. Also mit mir lebt hier noch mein Bruder. Tal. Und wir haben eben noch ein Zimmer frei.“ Er führte uns durch einen schmalen Flur und bog dann links ab. Er stand in einem Raum, neben ihm ein anderer Mann. Moment mal.. welcher war jetzt Gil? Ich versuchte den beiden in die Augen zu schauen aber es gelang mir nicht. „Also, das ist Tal und das die Küche!“, meinte der rechte. „É un po´ piccolo?“ „Ach Mama, das ist schon in Ordnung.“ Ich hasste es, wenn sie in der Öffentlichkeit italienisch mit mir sprach. Sie fühlte sich dann immer als etwas Besseres nur weil nicht jeder sie verstand. In Wirklichkeit war die Küche schon ziemlich klein, kleiner als die meisten anderen, die wir bis jetzt gesehen hatten.

Gil schaute leicht verwirrt drein und ich konnte spüren wie meine Mutter es genoss. Nur weil er weder ein Gucci Hemd noch einen Anzug trug war er für sie gleich Abschaum. Aber für mich nicht. Ich wollte endlich raus aus dieser versnobbten Gesellschaft. Mal unter echte Menschen. Menschen mit Gefühlen und Emotionen und Menschen die kämpfen mussten für das was sie hatten. Außerdem hatte ich einen Stupienplatz in München bekommen und da war ich grade weit genug weg von ihr. Mamma hätte mir eine Maisonettwohnung bezahlen können, aber ich wollte das nicht. Es grenzte schon an ein Wunder, dass sie überhaupt noch mit mir sprach und vorallem, dass sie sogar mit auf die WG-Besichtigungen kam.

So, also das ist das Wohnzimmer, außer der Küche der einzige gemeinsame Raum. Hier essen wir oder schauen fern. Mein Zimmer ist da, und das von Tal dort drüben.“ Ich hatte nur einen kurzen Blick vom Gang aus in das Wohnzimmer erhaschen können, es lag gegenüber der Küche. Die zweite Tür auf der linken Seite stellte sich als weniger als kleines Badezimmer heraus und die drei Türen die allesamt in der Wand direkt gegenüber des Eingangs der Wohnung waren, waren die drei Zimmer. Das rechte gehörte Tal, das linke Gil und das in der Mitte war frei. Es war nicht größer als die Zimmer der Jungs, hatte am Ende ein Fenster und direkt daneben eine Glastür. Sie führte auf eine Art Gemeintschaftsbalkon. Denn sowohl am Ende von Gils auch auch an dem von Tals Zimmer war eine Tür.

Ja gut, dann ruf am besten einfach an, wenn du dich entschieden hast.“, sagte Gil während er sich durch seine langen braunen Haare wuschelte. Von Tal war nichts mehr zu sehen also verabschiedete sich meine Mutter, ich lächelte und meinte, dass ich ihm dann bescheid geben würde, da zog mich auch schon ein Arm ins Treppenhaus. Hinter uns schloss sich die Tür und meine Mutter begann augenblicklich auf mich einzureden. Es war mir klar gewesen. Diese Wohnung wie auch ihre Bewohner lägen ja wohl eindeutig weit unter meinem Niveau und München wäre allgemein eine Stadt für Versager. Klar, Versager. Nur weil ihr eingebildeter und versnobbter Ex Münchner gewesen war, war die ganze Stadt jetzt natürlich wieder niveaulos. „Ach Mamma, die Wohnung ist doch gar nicht so schlecht, außerdem liegt sie nicht weit entfernt von meiner Uni, da kann ich sogar mit dem Rad hinfahren.“ Abgesehen von der Lage hatte sie Recht. Tal wirkte ziemlich unfreundlich, Gil leicht verwirrt und die Küche war genauso wie das Bad eine der kleinsten, die wir besichtigt hatten. Das Zimmer war mittelmäßig. Nicht besonders groß aber eben auch nicht klein. „Mit dem Fahrrad!? Natürlich nichte! Du bekommste eine schöne Auto! Eine Alpha!“ „Nein Mamma! Ich will kein Auto. Verstehst du das nicht? Ich will leben wie jeder normale Mensch. Studieren, jobben. Einfach leben! Basta!“ „No! Jetzte hörst du mire mal zu! Du wirste nichte in sowas wohne! Dafur sorge iche schon noch!“ Ich trat auf die Bremse, schnappte mir meine Tasche und stieg aus. „Gianna! Du weisste ich kanne nicht fahre Auto!“ Ich ignorierte sie und lief weiter. In einem kleinen Café setzte ich mich an einen Tisch und bestellte eine große Cola.

Wenigstens musste ich ihr jetzt nicht mehr verheimlichen, dass wir noch eine Besichtigung gehabt hätten. Und zwar von einer WG nur 5 Gehminuten weg von meiner Uni. Aber ich hatte keine Lust mehr und wollte mich jetzt für eine der 18 Möglichkeiten entscheiden. Dabei ging mir eins nicht mehr aus dem Kopf..."

 

Lust auf mehr? Ich würde mich freuen, wenn du hier mal vorbeischauen würdest!

 http://www.fanfiktion.de/s/5395eefd00037cad246b82ae/1/Gianna-in-Muenchen

 

Bis zum nächsten Mal, 

Eure Lia/tobeanartist

 

 

 

3.2.15 20:09, kommentieren

Unsere Gesellschaft...!?

Hier ein kleiner Spruch, Gedicht, Anreiz, -nennt es, wie Ihr wollt- den ich vor ein paar Jahren geschrieben habe.

 

 

Sind die Gedanken, die wir denken

gedankenlos,

oder denk' ich das

bloß?

 

 

Ich denke immer wieder darüber nach, wie es sein kann, dass manche Menschen sich Sorgen um den Rückspiegel ihres Hundertausendeurowagens machen, während andere nicht wissen, wovon sie ihr Kind ernähren sollen.

Aber dieses Beispiel ist ein Extrem.

Klar, mache ich mir manchmal Gedanken darüber, welches Smartphone ich kaufen, welche Mascara ich verwenden oder welche Hose ich anziehen soll. Die wesentlichen Dinge im Leben gehen in unserem Alltag oft unter. Wir leben alle, sind mehr oder weniger gesund, haben ein Dach über dem Kopf, Eltern, die sich um uns kümmern, oder wir sind in der Lage, uns selbst zu versorgen. Ich finde, manchmal ist es ganz gut, sich vor Augen zu führen, welche Gedanken sich andere Menschen auf dieser Welt machen. Ihre Ängste sind nicht, unterm Weihnachtsbaum "nur" drei Bücher, einen Pulli, ein Laptop und ´nen Fünfziger von Oma zu finden.

Was ich sagen möchte, auch, wenn es schwer ist, sollte man lernen, das, was man hat, zu schätzen zu wissen.

 

                                                                              -Lia/tobeanartist-

 

 

31.1.15 19:58, kommentieren

Wunder (Du kannst kein Zufall sein)

Glaubst du an Wunder? An eine höhere Macht? An Schicksal?

Es gibt viele kleine Wunder, manche würden es vielleicht eine kleine Veränderung von Gotteshand geführt nennen, doch ich will mich mich etwas neutraler ausdrücken. Diese kleinen Wunder gehen in Mitten unserers Alltags oft unter und wir verlernen, sie zu sehen. Schade eigentlich, oder?

Und dann gibt es noch die großen Wunder. Sie passieren immer genau dann, wenn du überhaupt nicht damit gerechnet hast und  überrollen dich komplett. Wunder können Taten sein, manchmal auch Worte oder Begegnungen.

Begegnungen, das sind für mich ganz besondere Wunder. Denn manchmal, musst du jemanden nicht suchen, um ihn zu finden. Plötzlich ist er da und du weißt, was dir die ganze Zeit lang gefehlt hat. Und dann, dann folgen immer mehr kleine Wunder, die du aber mit der Zeit einfach nicht mehr siehst. Und auf einmal kommt es über dich, wie ein lauter Knall. Du hast nicht darauf gewartet, nicht danach gefragt, es macht einfach "bumm" und du merkst, wie wundervoll diese Welt sein kann und dass man Wunder nicht nur erleben kann, wenn man glücklich ist. Sie sind, wie es das Wort "unglaublich" am besten beschreibt einfach nicht zu glauben doch dennoch sind sie da. Plötzlich. Mit einem Knall, der dich aufweckt und wieder sehen lässt, was wirklich zählt.

 

Unsere Begegnung, was war es? Hat irgendjemand da oben das schon lange so geplant, war es Schicksal? War es eigentlich schon lang´ prophezeit, wir haben die Signale nur übersehen? Oder war des der Knall, den wir ´mal wieder brauchten. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, was es nicht war. Zufall.

 

 

Meine Lieben, vielleicht kennt ihr diesen Knall ja. Ich habe ihn heute sehr deutlich gehört und jetzt bin ich wieder wach! Wach um all die kleinen Knalls wieder besser hören zu können.

 

-Lia/ToBeAnArtist-

 

 

 

 

 

14.1.15 13:51, kommentieren